Diese 8 Beispiele für Industrie 4.0-Projekte zeigen, wie Digitalisierung gelingt

Bild: Im BLG-Lager kommt die Ware zur Frau statt andersherum: Eine der Bremer Erfolgsstorys zur Digitalisierung | BLG

Geschäftsführung, Management, Forschung, Vertrieb, Marketing oder Produktion – die Digitalisierung erfasst alle Geschäftsbereiche. Wer mit Erfolg ins digitale Zeitalter will, muss deshalb alle Unternehmensbereiche mitnehmen.

Das ist eine der Lektionen, die  man aus unseren sechs Praxisbeispielen zur Industrie 4.0 lernen kann. Die anderen? Sich einen starken Partner suchen, an zukünftige Prozesse denken, neue Methoden und Modelle ausprobieren und Projektförderung in Anspruch nehmen, um Risiken abzufedern.

Was die Beispiele auch zeigen: Ob Großkonzern oder Kleinstunternehmen – Digitalisierung kann in jedem Betrieb stattfinden.

Hier unsere Top 8 Industrie 4.0-Beispiele:

1. HoloLens in der Industrie: Wie man Pionier in der Digitalisierung der Logistik wird

Vorreiter sein statt die Nachhut haben; Die PTS Logistics hat den weltweit ersten Test mit der Microsoft HoloLens in der Projektlogistik durchgeführt. Mit dem Schritt nach vorn sichert sich das Unternehmen wichtige 4.0-Kompetenzen und stellt sich gleichzeitig Kunden gegenüber als innovativer Mittelständler dar.

HoloLens in der Industrie: Augmented Reality in der Logistik

2. Den richtigen Start finden: Die Hansa Meyer Global

Aller Anfang ist schwer. Wie man als Mittelständler in die Digitalisierung startet und ein funktionierendes Konzept entwirft und umsetzt, zeigt das Logistikunternehmen Hansa Meyer Global.

Digitalisierung im Mittelstand – ein Praxisbeispiel der Hansa Meyer Global

3. Mit Software Verwaltungsprozesse digitalisieren: Der Flughafen Bremen

Nebenkostenabrechnungen sind für den Flughafen Bremen aufwändig – für die über 100 Einzelgeschäfte müssen jeweils Zählerstände für Wasser und Gas abgelesen und abgerechnet werden. Mit einer digitalen Zählerstandserfassung und einem intelligenten Dokumentenmanagement konnte der Flughafen enorm viel Zeit einsparen:

Die digitale Nebenkostenabrechnung mit Apandia am Flughafen Bremen

4. Roboter im Lager einsetzen – das macht die BLG in ihrem Retourenlager

Roboter werden komplexer und leistungsfähiger. Der Bremer Logistikexperte BLG machte sich den technischen Fortschritt zunutze, um Rücksendungen von Online-Bestellungen vollautomatisch durch ein Lager zu transportieren. Das spart Zeit, Geld und entlastet Angestellte.

BLG LOGISTICS hat einiges auf Lager – zum Beispiel eines der modernsten Kommissioniersysteme Europas

5. Jederzeit im Projektmanagement von Schwerkrafttransporten den Überblick behalten: Das Projekt LOMO

Schwertransporte aus mehreren tausend Kilometern Entfernung auf Fortschritt, Transportschäden oder unsachgemäße Behandlung überwachen – davon träumte Roger Heidmann von der Bremer Logistik Service Agentur lange Zeit. Mit dem Projekt LOMO Logistik-Monitoring machte er es möglich.

LOMO! Mit dem Logistik-Monitoring von HEC Projekte weltweit live überwachen

6. Vom Händler zum Hersteller im Nischenmarkt dank digitaler Dienste: Das Laborzentrum OMNILAB

Wenn es etwas nicht gibt, dann muss man es selber machen – nach diesem Motto wagte sich der Laborgroßhändler OMNILAB an die Entwicklung eines eigenen, für die digitale Zukunft gedachten, Laborschranks. Eine Förderung aus Bremen half, die Investitionskosten abzufangen und das Risiko zu minimieren.

Vom Händler zum Hersteller – mit Förderung und Beratung zu Industrie 4.0

7. Auf bürokratische Prozesse verzichten – für Gerhard Müller sind Telefon und E-Mail zur Seltenheit geworden

Er setzt auf die Cloud, lange bevor es den Begriff Digitalisierung überhaupt gab: Gerhard Müller hat mit seinem Personalbüro seine Arbeitsprozesse vollständig online verlegt. Seine Mitarbeiter sitzen in ganz Deutschland – und doch brauchen sie weder E-Mail noch Telefon, um sich abzustimmen.

„E-Mails sind Vergangenheit“ – wie Gerhard Müller ganz auf die Cloud setzt 

8. Die Beschäftigten einbeziehen, um digitale Projekte erfolgreich einzuführen

Die beste Technologie hilft nicht, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie nicht benutzen wollen oder können. Deshalb ist es wichtig, alle Unternehmensbereiche früh in die Entwicklung von digitalen Prozessen miteinzubeziehen. In Bremerhaven hat es geklappt: Dort sind Wartungsteams des Hafenbetreibers bremenports immer online up-to-date.

Wartung und Service 4.0: Wenn der Mechaniker mit dem Tablet vorbeikommt